01.10.2014

Verseuchung der Wartburgschule: NPD unterstützt Aufklärungsbemühungen

Eltern von acht Schülern haben inzwischen Strafanzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen Unbekannt gestellt. Sie wollen wissen, wieso ihre Kinder monatelang giftigen Gerüchen ausgesetzt werden mussten. Neue Indizien deuten  darauf hin, daß die Belastungen weit früher aufgetreten sind als bislang bekannt. Auch die lokalen Medien vermissen die Aufklärung der Verwaltung und üben zwischen den Zeilen Kritik an der mangelnden Transparenz. Die NPD hat unterdessen zwei umfangreiche Anfragen und einen Antrag zur nächsten Stadtratssitzung eingereicht.

„Die Anzeigen werden vermutlich ins Leere laufen, weil sich kein unmittelbar Verantwortlicher finden lassen wird. Der Schritt der Eltern war dennoch wichtig und konsequent, weil er den Aufklärungsdruck erhöht. Denn anders als Oberbürgermeisterin Katja Wolf (Linke) annimmt und es sich wohl selber wünscht, ist das Thema mit Umzug und Sanierung der Schule  längst nicht vom Tisch. Es muß eine vollständige Aufklärung über die Ursachen und etwaige Versäumnisse geben und es müssen Konsequenzen folgen. Wir wollen mit unseren Anfragen und unserem Antrag in der Oktober-Sitzung des Stadtrates diese Fragen aufklären helfen und als Konsequenz unter anderem eine vollständige Untersuchung hinsichtlich potentieller Belastungen aller Schulen, Horte und Kindergärten erwirken. Es muß doch nicht immer erst gehandelt werden, wenn etwas passiert ist. Wir müssen gerade nach den Vorkommnissen an der Wartburgschule präventiv agieren“, begründete NPD-Fraktionschef Patrick Wieschke die Vorstöße seiner Fraktion.

Unterdessen meldeten sich einige ehemalige Schüler der Wartburgschule bei der NPD. Sie berichteten davon, daß sie schon zu ihrer Schulzeit über andauernde Kopfschmerzen klagten. Sollten hierfür dieselbe Ursachen vorliegen, wären Schüler und Eltern den Belastungen weit länger ausgesetzt gewesen als bislang angenommen. Auch dieser Frage gilt es nachzugehen. Es ist noch längst nicht das letzte Wort gesprochen.

Den Antrag finden Sie hier.

Dringlichkeitsantrag: Überprüfung aller Schulen auf gesundheitsgefährdende Stoffe

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