29.05.2015
Die mit Ausreden und Vorwürfen an die Bürger gespickte Absage einer Demonstration gegen das Treffen der Deutschen Burschenschaften am kommenden Wochenende wertet die Eisenacher NPD als Punktsieg für Eisenach. Der Rückzug der linken Burschengegner ist auch ein Beleg des mangelnden Rückhalts für die Politik der Oberbürgermeisterin Katja Wolf gegenüber den patriotischen Studentenverbindungen.
„Unsere Wartburgstadt wird am kommenden Wochenende wieder ein Stück schöner. Nachdem es nach rund einem Jahrzehnt Pause in den vergangenen Jahren wieder jährliche Demonstrationen pubertierender Jugendlicher und weltfremder Studenten gegen das Treffen der Burschenschaften gegeben hatte, mußten die Organisatoren nun einsehen, daß sie ihre Rechnung ohne die Bürger der Stadt gemacht hatten. Denn außer einer Handvoll alternder Linksextremisten von den Bündnisgrünen oder der Linkspartei nahmen keine Eisenacher Bürger an den Aufmärschen teil. Und eine positive Resonanz hatte es ebenso wenig gegeben. Im Gegenteil. Nun wäre es auch an der Zeit für Eisenachs Oberbürgermeisterin Katja Wolf (Linke) zu erkennen, in welche politische Sackgasse sie sich in dieser Frage begeben hat. Besäße sie die notwendige Größe, würde sie ihre ideologischen Motive zurückstellen und sich als oberste Repräsentantin unserer Stadt hinter das kulturelle Erbe und den klaren Willen Eisenachs stellen. Das würde bedeuten, die Kündigung der Assmann-Halle als Austragungsort des Festkommers der Burschenschaften für nach 2017 umgehend zurückzunehmen“, sagte der NPD-Fraktionsvorsitzende im Stadtrat, Patrick Wieschke.
Daß die Wartburg wiederholt nicht für Veranstaltungen der Burschenschaften genutzt werden darf, belegt den Kadavergehorsam der derzeitigen Burgherren gegenüber dem linken Meinungsdiktat. Dass sich die Burschen davon nicht beeindrucken lassen, beweisen sie hoffentlich auch in diesem Jahr. Denn die aktuell Verantwortlichen mögen zwar formell die Kompetenz für solche Untersagungen besitzen, doch vor Geschichte und Zukunft werden diese kleinen Zeitgeister mit solchen Entscheidungen wohl eher den Burschen ein Denkmal setzen. Denn es kommt der Tag an dem Ehre, Freiheit und Vaterland wieder etwas gelten werden. Während das kulturelle und politische Erbe der Burschenschaften dann immer noch lebendig sein wird, werden die Machenschaften der derzeitigen Machtcliquen im Orkus der Geschichte befindlich höchstens noch im Schwarzbuch der „Demokratie“ Erwähnung finden.
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